Was ist der Mensch gewillt zu tun, um das Leben zu erhalten?
Seit Anbeginn der Zeit ringt er um Atem, Hoffnung und Bestand. Er baut Häuser gegen den Sturm, entzündet Feuer gegen die Nacht und sucht Trost gegen die Furcht des Herzens. Doch was bedeutet ihm das Wort „Leben“? Ist es nur das Schlagen des Herzens und das Wandeln der Tage? Oder liegt sein wahrer Sinn tiefer verborgen — dort, wo kein weltliches Auge hinreicht und kein Maß der Welt zu gelten vermag?
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Tief im Innersten des Menschen liegt ein Land, jenseits von Zeit und Raum. Kein irdischer Weg führt dorthin, und doch trägt jeder Mensch den Zugang in sich. Die Seele ist dieses stille Land. Oft liegt es brach unter Sorgen, Schuld und Vergänglichem; doch wo Liebe einzieht, beginnt es zu erblühen wie ein Garten nach langem Winter.
Denn die Liebe ist nicht nur ein Gefühl des Herzens, sondern eine Kraft Höheren Ursprungs. Wer wahrhaft gibt, verlieret nichts — vielmehr empfängt er im Geben selbst.
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So wollen auch wir nicht müde werden, Kraft auszuteilen, Trost zu spenden und Hoffnung zu säen, auf dass jeder Mensch daraus schöpfen möge. Denn wo Liebe lebt, dort wird die Seele fruchtbar, dort wächst Licht inmitten der Dunkelheit, und dort offenbart sich das wahre Leben — jenes Leben, das aus Gott kommt und in Ewigkeit bleibt.